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23.11.2017

Musik als Brückenbauerin zwischen den Nationen

Am vergangenen Wochenende war der tschechische Chor St. Laurentius aus Dlouhý Most /Langenbruck (Tschechien) im Partnerbistum Litoměřice/Leitmeritz zu Gast in Weißenburg. Anlass hierzu war die Vertiefung der Beziehungen der beiden Dekanate Weißenburg-Wemding und Liberec/Reichenberg, die schon seit einigen Jahren miteinander gepflegt werden.

Chorleiterin Martina Olekšáková (mitte), ihr Mann Diakon Miachel Olekšák (rechts oben), Chorleiter von Weißenbug Pius Amberger (rechts unten) Manfred Mühling, Dekanatsrat und Sachausschuss Weltkirche (links unten). (Foto: Andreas Weiß)

Der Chor bei der Führung im Ellinger Deutschordensschloss. (Foto: Andreas Weiß)

Gemeinsames Singen im Katholischen Pfarrzentrum Weißenburg (Foto: Pius Amberger)

Sänger des tschechischen Chores St. Laurentius zusammen mit Sängern aus dem Weißenburger Kirchenchor (links unten Dekan Konrad Bayerle, rechts Chorleiter Pius Amberger)

Singen beim Elisabethenfest in der Ellinger Spitalkirche (Foto: Andreas Weiß)

Dabei konnte erlebt werden, dass Musik über die Sprachgrenzen hinweg zur Verständigung beiträgt. Erheblich leichter machte die Kommunikation darüber hinaus allerdings, dass die Chorleiterin Martina Olekšáková und noch ein weiterer Reiseteilnehmer fließend deutsch sprachen. Dekan Bayerle persönlich ließ es sich am Samstag nicht nehmen, die 20köpfige Reisegruppe durch die Römerstadt Weißenburg zu führen. Das historische Interesse der Gruppe war sogar so groß, dass aus Zeitmangel die geplante Besichtigung der Schule am Seeweiher dem Besuch des Römermuseums weichen musste. Eine Sängerin, selbst Bürgermeisterin, hätte sich dort noch über das Schulwesen informieren wollen.

Nach dem Mittagessen, zu dem das Referat Weltkirche des Bistums eingeladen hatte, und Zeit zur freien Verfügung standen Proben unter der Leitung von Pius Amberger und Martina Olekšáková zusammen mit Organistin Dr. Birgit Reichel an. Denn das gemeinsame Proben und Singen bei Messen und Begegnungsabenden standen neben den Besichtigungen im Mittelpunkt. Schließlich galt es, die Liturgie am Samstagabend in der Hl.-Kreuz-Kirche zu gestalten. Bis in die tiefen Nachtstunden dauerte der anschließende gemütliche Begegnungsabend im Pfarrzentrum St. Willibald, wo die beiden Chöre aus Weißenburg und Dlouhý Most Volkslieder zum Besten gaben und miteinander feierten. Ein Ortswechsel prägte den letzten Tag des Aufenthalts. In Ellingen, wo an dem Tag das Elisabethenfest gefeiert wurde, durfte die übervolle Spitalkirche die leichtfüßigen Klänge des tschechischen Chores, der mit Taizé-Liedern auch zum Mitsingen einlud, genießen.

Nach dem Mittagessen im Ellinger Schloss-Bräustüberl zeigten sich die Sängerinnen und Sänger aus Dlouhý Most begeistert vom Besuch des Deutschordensschlosses und der Schlosskirche. Deren Akustik motivierte den Chor mit zwei spontanen Gesängen den Kirchenraum mit Musik zu füllen.

Chorleiterin Martina Olekšáková lud abschließend Pius Amberger und den Weißenburger Kirchenchor in ihre Heimat ein. Für die Heimreise spendete Dekan Bayerle abschließend den Reisesegen.

Text: Andreas Weiß

Fotos: Andreas Weiß und Pius Amberger

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